Für ca. 4 Portionen:

  • 5-6 Brötchen/Semmeln vom Vortag
  • 1-2 Zwiebeln
  • 2 Eier
  • ca. 1/2 Liter Milch
  • 1 Bund gehackte Petersilie (alternativ: 1 Packung gehackte TK-Petersilie)
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Kümmel

Zwiebel(n) schälen und in kleine Würfel schneiden. In einer beschichteten Pfanne anrösten und auskühlen lassen. Brötchen klein zupfen bzw. schneiden. In eine große Schüssel geben und Eier, Zwiebeln und Petersilie zufügen. Milch fast vollständig zur Masse geben und mit den Händen gut verkneten. Wenn die Masse zu trocken erscheint, den Rest der Milch nachgießen und ebenfalls unterkneten. Mit Salz, Pfeffer, frisch geriebener Muskatnuss und ganzem Kümmel abschmecken. Wer keinen Kümmel mag, kann diesen natürlich weglassen. Schüssel abdecken und die Knödelmasse ca. 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Nach dieser Zeit Klarsicht- und Alufolie bereit halten. Drei ca. 20-25cm lange Stücke von den Folien abtrennen. Knödelmasse gleichmäßig auf die Klarsichtfolienstücke verteilen, jeweils zu einer Rolle formen und die Enden gut eindrehen, damit es am Ende wie ein Knallbonbon aussieht. Die Knödelknallbonbons nun in Alufolie wickeln. In einem breiten Topf Wasser mit etwas Salz zum Sieden bringen. Die Rollen ca. 20-25 Minuten lang im siedenden Wasser ziehen lassen. Serviettenknödel aus dem Wasser heben, auswickeln und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Was an Knödel übrig bleiben sollte, schmeckt selbst kalt am nächsten Tag noch.

Für Semmelknödel formt man mit angefeuchteten Händen einfach runde Knödel und lässt diese dann (ganz ohne Folien) im heißen Salzwasser sieden.