
Für ca. 8 Frikadellen:
- 500g Hackfleisch (gemischt)
- 1 Ei
- 4 Scheiben Toast oder ein Brötchen (vom Vortag, an der Luft ausgetrocknet)
- etwas Milch (ich geh da nach Gefühl)
- 1 Zwiebel (groß)
- Salz, Pfeffer
- Kräuter (gehackt, bei mir: eine halbe TK-Packung gemischte Kräuter oder Petersilie)
- Öl zum Braten
Das trockene Brot bzw. Brötchen in einer Schüssel zur Hälfte mit Milch übergießen. Für ca. 10 Minuten bei Seite stellen, damit das Brot die Milch aufsaugen kann. Sollte das Brot in dieser Zeit die komplette Milch aufgesogen haben, noch etwas Milch nachgießen. Zwiebel schälen und in feine Würfelchen schneiden, zusammen mit dem Hackfleisch, dem Ei und den Gewürzen und Kräutern in eine große Schüssel geben. Das Brot leicht ausdrücken und mit zu den anderen Zutaten in die große Schüssel geben, dabei das Brot etwas auseinander rupfen. Mit sauberen Händen die Zutaten ordentlich verkneten, bis ihr eine gleichmäßige Masse erhaltet.

In einer großen tiefen Pfanne ca. 0,5cm hoch Öl einfüllen und auf mittlerer Stufe erhitzen. Mit angefeuchteten Händen Frikadellen formen. Achtung: die Frikadellen ziehen sich beim Braten noch zusammen und werden dadurch dicker. Am besten die Frikadellen auf die Größe formen, wie man sie am Ende gerne hätte und dann platt drücken. Nun die rohen Fleischlaibchen in das heiße Öl gleiten lassen. Wenn die Unterseite eine gesunde braune Farbe angenommen hat, bitte einmal wenden, damit auch die andere Seite kross wird. Zum Schluss lege ich meist noch einen Deckel für 1-2 Minuten auf die Pfanne. Danach hole ich die fertigen Frikadellen aus der Pfanne und lege sie auf einen Teller, den ich zuvor mit Küchenkrepp ausgelegt habe. So kann das Papier das überschüssige Fett von den Frikadellen aufsaugen. Sollten die Frikadellen trotz aller Vorsicht doch verbrennen, einfach die Hitze noch weiter runterschalten und die rohen Fleischlaibchen etwas platter drücken, so dass sie innen durchgaren ohne dabei von außen zu verkohlen.